Solidarität & Gottesdienst

Die Schließung des Standortes Fricopan Back GmbH in Immekath und die Umgangsweise der Unternehmensführung des Konzerns Aryzta mit den Betroffenen ist ein Skandal, den wir als ev. Kirche nicht kommentarlos hinnehmen wollen. In Absprache mit dem Betriebsrat im Standort Immekath laden wir alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihren Freunden und Familien sowie alle Bürgerinnen und Bürger zu einem

Solidaritätsgottesdienst am
Pfingstmontag , den 16.05. 16 um 16.00 Uhr

in die Immekather Kirche ein.

Erwartet wird zu diesem Gottesdienst auch Superintendent Matthias Heinrich, Salzwedel sowie der Betriebsratsvorsitzenden des Glunz-Werkes in Nettgau, Axel Krüger. Er hat die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über dieses gemeinsame Vorhaben der beiden Betriebsräte und der ev. Kirchengemeinde Immekath bereits informiert. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zu einem „Pfingstspaziergang“ durch das Dorf bis zum Unternehmensstandort eingeladen, an dem weiter Solidaritätsbekundungen möglich sein werden.

 

 

Von Demagogen & radikalen Christen -
von Protestanten & Katholiken

Was sagen eigentlich die Kirchen zur Flüchtlingsproblematik

 

 

„Demagogie betreibt, wer bei günstiger Gelegenheit öffentlich für ein politisches Ziel wirbt, indem er der Masse schmeichelt, an ihre Gefühle, Instinkte und Vorurteile appelliert, ferner sich der Hetze und Lüge schuldig macht, Wahres übertrieben oder grob vereinfacht darstellt, die Sache, die er durchsetzen will, für die Sache aller Gutgesinnten ausgibt, und die Art und Weise, wie er sie durchsetzt oder durchzusetzen vorschlägt, als die einzig mögliche hinstellt.“
(Martin Morlock, Hohe Schule der Verführung. Ein Handbuch der Demagogie. Econ Verlag, Wien/Düsseldorf 1977).

kreativ-lebendig-kurz-biblisch

Familiengottesdienst in neuer Form

  Gottesdienste sind immer spannend und entspannend, aber nie zu lang. Das jeden Falls hat sich das Kindergottesteam des Pfarrbereiches Steimke-Kusey vorgenommen.

 Die Gemeindepädagoginnen Brigit Timme, Barbara Rein und Josefine Zander wollen fast jeden 4. Sonntag im Monat einen kurzweiligen Gottesdienst für Familien mit Kindern - auch kleinen Kindern - anbieten. Los geht's am

27. Februar 2016 um 10. Uhr im Ev. Landjugendzentrum Kusey.

Und das sind die anderen Termine:

 24.Apr. / 29.Mai / 28. Aug. / 25.Sept. / 30.Okt. / 27. Nov.

 

 

evangelische jugend unterwegs

Kanufreizeit Schweden 2016

 

Auch in diesem Sommer fahren Jugendliche unter der Leitung der Gemeindepädagogin
Birgit Timme
wieder nach Schweden.

Das Basiscamp befindet sich in der Nähe der schwedischen Hauptstadt Stockholm. So sind Naturerfahrung und internationales Großstadtflair einzigartig miteinander verbunden.

 

Los gehts am 28. Juni, die Rückreise erfolgt am 11.Juli 2016.

Im Teilnehmerbetrag ab 299,00 € sind sämtliche Kosten für Bustransfer, Kanumieten, Unterkunft und Verpflegung enthalten.

Anmeldeschluss ist der 01. Juni 2016.

Den Flyer mit allen Informationen gibt es auf der Download-Seite als pdf.

 

 

Christ sein heißt politisch sein

 Angesichts gesellschaftlicher Herausforderungen sind wir immer wieder neu gefragt, ob Kirche sich politsch äußern und einmischen soll. Gerade Angesichts der Flüchtlingsdebatte ist diese Frage wieder aktuell.

Bevor die Frage zu beantworten ist, ob Kirche politisch sein kann und soll, muss die Frage stehen: "Was ist Auftrag der Kirche in dieser Welt?"

Einen intressanten Beitrag dazu leistet Kardinal Reinhard Marx im Vorwort zu seinem Buch "Christ sein heißt politisch sein". Lesen Sie hier einen Auszug und diskutieren Sie, diese Frage in unserem Gästebuch.

 

 

Gut besuchter Neujahrsempfang - Thema bleibt

Gespräche gehen weiter

 

Der Neujahrsempfang des Pfarrbereiches Steimke-Kusey stand unter dem Thema "Wer aufbricht der kann hoffen...?!?".

Vertreter aus Gesellschaft, Politik und Kirche diskutierten offen Fragen, die sich aus der Flüchtlingssituation im Landkreis ergeben. (s.d. Presseartikel ).

Zwar waren die Gäste noch bis 18.00 Uhr zusammen und habe die Zeit genutzt, um auch nach dem Podiumsgespräch weiter zu diskutieren, aber auch diese Zeit reichte nicht aus.

 

Deshalb gibt es den Wunsch, das  begonnene Gespräch zu einem anderen Zeitpunkt fortzusetzen.  Bildungsreferent Mirko Wolff vom Verein Miteinander und Pfr. B. Schulz waren sich auch gleich über ein Thema einig: "In welcher Gesellschaft wollen wir Leben". Der nächste Termin für die Gesprächsrunde soll kurzfristig bekannt gegeben werden.

 

Vorurteile

Warum wir sie brauchen und was sie mit uns und anderen machen.

Wir brauchen Vorurteile, weil sie uns helfen, uns in einer komplexen Umwelt schneller zu orientieren und so unseren Lebensalttag erleichtern. Sie helfen uns, schnellere Entscheidungen zu treffen und halten uns lebensfähig. Insofern sind Vorurteile, entgegen der allgemeinen Meinung, auch positiv zu werten.
Das System Vorurteil hat aber auch seine Gefahren. Vorteile beruhen in der Regel nur auf eine Teilinformation und diese führt dann schnell zu einer „gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“, wie der Sozialpsychologe Prof. Andreas Zick von der Universität Bielefeld es nennt, wenn er die Beziehung von einzelnen Gruppenmitgliedern einer Gruppe gegenüber anderen Gruppen beschreibt.
Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit erleben wir z. B. in der aktuellen Flüchtlingsdiskussion. Vorteile spalten so die Gesellschaft. Das Plakat mit dem Slogan...

 

FAKTEN